Ich weiß noch, ich war ein elfjähriger Junge, als ich zum ersten Mal hörte, dass in Amerika eine neue Filmsensation in die Kinos angelaufen war. Ein Film, der schon zuvor in aller Munde war, weil er so phänomenal, so toll sein soll, eine unwerfende Story und neue, superrealistische und vor allem bahnbrechende Effekte beinhalten sollte. Und mit diesem Film erlebten die Dinosaurier eine neue Renessance:
Natürlich reden wir hier von Jurassic Park, der 1993 Filmgeschichte schrieb, und nicht nur das, er war ein wichtiger Benchmark in der Geschichte des Kinos. Regisseur Steven Spielberg (zuvor bekannt durch Filme wie "Der Weiße Hai", ET - der Außerirdische - um nur zwei zu nennen) verfilmte damals den Bestseller-Roman von Michael Crichton (Timeline, Congo) mit Schauspielern wie Sam Neil , Sir Richerd Attenburrough, oder Jeff Goldblum.
Nach langen Jahren habe ich mir den Film wieder einmal angesehen - daher bemühe ich mich nun, eine Kritik zu schreiben, die dem Film gerecht wird, aus der Sicht von heute und damals, als ich noch ein prepubertärer Junge war, dessen Fantasie Filme um Längen schlagen konnte.
Doch zuvor eine kleine Inhaltsangabe, für alle diejenigen, die den Film vielleicht noch nicht gesehen haben, was ich mir im Übrigen aber gar nicht vorstellen kann.
Inhalt:
Der exzentrische Milliardär John Hammond (Sir Richard Attenborough ) hat auf der Insel Isla Nublar den Bau eines Freizeitparks in Auftrag gegeben. Die Attraktion: Echte Dinosaurier, geklont aus dem Blut von in Bernstein eingeharzten Mücken. Klar, dass das nicht gut gehen kann, und als d er erste Unfalltote zu beklagen ist, sieht Hammond sich gezwungen, die Meinung von Experten einzuholen: Da wären zuallererst das Paläontologen-Pärchen Dr. Alan Grant und Dr. Ellie Sattler (Sam Neil und Laura Dern), Ian Malcolm (Jeff Goldblum), der "blutsaugende" Anwalt Mr. Genaro (Martin Ferrero) sowie die Enkelinder John Hammonds: Lex und Tim (Joseph Mazello und Ariana Richards). Alle sind zunächst erstaunt und fasziniert von den lebendig gewordenen Dinos. Doch irgendwann gerät alles aus den Fugen, nicht zuletzt dank des korrupten Informatikers Denis Nedry. Damit beginnt ein wahrer Horrortrip für die ersten Besucher des "Jurassic Park".
Ich will nicht zuviel verraten. Seht euch doch den Trailer an.
Kritik:
Nun, was soll ich großartig dazu sagen? Ich war als elfjähriger Junge schier fasziniert und begeistert; muss gestehen, dass auch ich auf der großen Dinowelle mitschwamm und alles Wissenswerte aufgesogen habe, was es zu wissen gab. Dieser Hype dauerte locker anderthalb Jahre an, auch als der Film erstmals auf Video erschien (ich weiß noch, das war am 8. Oktober 1994), flaute die Begeisterung mitnichten ab. Damals war Kino noch etwas, das es zu erleben galt. Überall gab es Merchandise-Artikel: Einen solchen Hype erlebt man heutzutage gar nicht mehr.
Er war zu der Zeit mein Lieblingsfilm, nicht nur wegen der Dinos oder der wirklich guten Story, die Steven Spielberg familienfreundlich in Szene zu setzen wusste. Es war auch der absolut unglaubliche Score von John Williams und die atenberaubenden Bilder aus Hawaii, die den Film noch heute absolut sehenswert machen.
Nach nun fast 20 Jahren hat dieser Film kaum etwas von seinem Reiz verloren, und auch wenn er deutlich in die Jahre gekommen ist und die Effekte stellenweise nur noch belächelt werden, so ist dieser Film immer noch das, was er immer ein wollte: Großes Abenteuer und ganz großes Kino. Steven Spielberg wusste schon immer, wie man sdie Massen in die Kinos lockte, und das sogar mit sehr hoher Qualität. Die Ausstattung war zur damaligen Zeit Top und ist auch heute noch bemerkenswert. Wenn man in den Jurassic Park reist, dann fühlt man sich noch heute so, als wäre man tatsächlich drin.
Ich gebe dem Film auf meiner zehnteiligen Wewertungsskala immer noch eine:
8,5
Diesem Film folgten zwei Fortsetzungen: Zum Einen "Vergessene Welt - Jurassic Park" (1997) und Jurassic Park III (2001). Doch zu denen kome ich ein andern Mal.
Übrigens: Falls es euch interessiert: Im Sommer 2013 führt Universal "Jurassic Park" in 3D erneut auf, 20 Jahre nach dessen Debüt.
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